Berlin (epd). Ein Bündnis aus 81 Organisationen fordert, das Kindeswohl zum Maßstab der Klimapolitik zu machen. Heranwachsende trügen am wenigsten zur Klimakrise bei, seien aber gleichzeitig am längsten von den Folgen betroffen, erklärten die Organisationen am Donnerstag in Berlin. In einem Positionspapier drangen sie unter anderem darauf, den Klimaschutz konsequent umzusetzen, die Klimaanpassung kindgerecht zu gestalten und Kinder sowie Jugendliche verbindlich zu beteiligen.
Zudem verlangten sie verbindliche Hitzeschutzkonzepte für Kitas und Schulen, gesunde und klimaresiliente Lebensräume für Kinder sowie die Berücksichtigung ihrer Rechte bei allen klima- und umweltpolitischen Entscheidungen.
Kinderschutzbund: Klimapolitik ist Kinderrechtspolitik
Die Präsidentin des Kinderschutzbundes, Sabine Andresen, erklärte, Kinder und Jugendliche müssten über ihre Zukunft mitbestimmen können. „Klimapolitik ist deshalb immer auch Kinderrechtspolitik.“
Getragen wird das gemeinsame Positionspapier demnach von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, dem Kinderschutzbund, der Bundespsychotherapeutenkammer und dem Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit. Weitere Organisationen unterzeichneten das Papier.



