Wenn der Mond sich verdunkelt

Eine totale Mondfinsternis ist mit einer Statue im Vordergrund
CTK/dpa/Deml Ondäej
In Prag war im September 2025 eine totale Mondfinsternis zu sehen.
Aberglaube oder Naturereignis?
Wenn der Mond sich verdunkelt
Am Freitagmorgen wird für 6:13 Uhr eine partielle Mondfinsternis erwartet.. Einst als göttliches Zeichen gefürchtet, fasziniert das Spektakel bis heute. Für Christen steckt darin viel Symbolik: Der Mond prägt Festtage wie Ostern und Gottes Bund.

Der Mond ist aufgegangen... und morgen am 28. August um 6.13 Uhr morgens geht er in einer partiellen Mondfinsternis unter. In biblischen Zeiten galt die Verdunkelung von Sonne und Mond als kosmisches Zeichen, das ein göttliches Gericht und eine Wende der Zeit ankündigte.

Dieser Aberglaube ist einer Faszination für unsere Himmelskörper gewichen, wie schon bei der partiellen Sonnenfinsternis vor zwei Wochen zu sehen war, die viele Menschen in ihren Bann gezogen hat. Ob auch die Verfinsterung des Mondes derart spektakulär sein wird, werden Frühaufsteher beobachten können. 

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Doch ein wenig Aufmerksamkeit auf den eher verträumt geltenden Gegenpol zur, im Götzentum als lebensspende Gottheit verehrten, Sonne lohnt für Christen allemal. Denn der Mond bestimmt nicht nur Ebbe und Flut, sondern auch das Datum des Osterfestes und anderer biblischen Feste im Kirchenjahr.

Auch in der Bibel findet sich der Mond als apokalyptisches Vorzeichen, als ein von Gott geschaffenes "kleines Licht zur Herrschaft der Nacht" (1. Mose 1,16) und als Garant für den ewigen Bestand von Gottes Bund mit den Menschen.