Hitze: Städte fordern 20 Milliarden Euro für Kliniken und Altenheime

Hitze: Städte fordern 20 Milliarden Euro für Kliniken und Altenheime
Hitze macht besonders älteren und pflegebedürftigen Menschen zu schaffen. Aber auch Kinder leiden. Welche kurz- und langfristigen Maßnahmen Kitas und Pflegeheime ergreifen können, erklärt ein Klimaanpassungsmanager der Diakonie.

Düsseldorf (epd). Angesichts der vermehrten Hitzewellen fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser und Altenheime. Städtebund-Präsident Ralph Spiegler (SPD) sprach in der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstag) auf der Grundlage von überschlägigen Schätzungen von einem Investitionsbedarf in Höhe von mindestens 20 Milliarden Euro.

„Krankenhäuser brauchen Klimaanlagen für die Patientinnen und Patienten, aber auch für das Klinikpersonal“, sagte Spiegler. Die aktuellen Hitzewellen hätten „deutlich gezeigt, dass auch Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime besser auf derartige Ereignisse vorbereitet werden müssen“.