Berlin (epd). Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ im ersten Halbjahr um mehr als ein Viertel zurückgegangen. Demnach wurden von Januar bis Juni in Deutschland insgesamt 51.147 Asylanträge gestellt, wie die Zeitung unter Berufung auf bisher unveröffentlichte Zahlen der EU-Asylagentur EUAA meldete. Das sei ein Rückgang um 27 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Innerhalb der EU plus Norwegen und der Schweiz seien die Zahlen um knapp 20 Prozent von 399.000 im ersten Halbjahr 2026 auf 321.627 gesunken. Deutschland nehme Platz vier bei den Anträgen ein. Die meisten Antragstellenden in Deutschland kamen dem Bericht zufolge aus Afghanistan (37 Prozent), der Türkei und Syrien (jeweils 9 Prozent). Gezählt wurden laut „Welt am Sonntag“ Erst- und Zweitanträge.




