Fehrs: Kirchen öffnen bei Hitze ihre Türen

Fehrs: Kirchen öffnen bei Hitze ihre Türen

Hannover (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, zeigt sich besorgt über die Folgen steigender Temperaturen für die Gesundheit. „Tausende Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen extremer Hitze“, erklärte die Bischöfin am Mittwoch in Hannover zum bundesweiten Hitzeaktionstag am Donnerstag. Hitze sei keine Nebensache, sondern eine ernste Gefahr für Gesundheit und Leben, „gewiss auch als Konsequenz des Klimawandels“.

Vor allem ältere Menschen, Kinder und Kranke bräuchten an heißen Tagen Schutz, führte die Hamburger Bischöfin aus. „Deshalb öffnen viele Gemeinden im Rahmen der Aktion 'Kühle Kirchen' ihre Türen“, sagte sie. „Sie bieten Menschen einen Ort zum Ausruhen, Durchatmen und Schutz vor der Hitze.“ Im Rahmen der Aktion „Kühle Kirchen“ rufen EKD und Diakonie Deutschland bundesweit Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen auf, kühlende Orte während Hitzeperioden bereitzustellen.

„Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“

Der vierte bundesweite Hitzeaktionstag am Donnerstag steht unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“. Insgesamt haben sich über 150 Institutionen und Verbände angeschlossen, darunter die Bundesärztekammer und die Klima-Allianz Deutschland.