So machen sich Frauen für ihren Glauben stark

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So vielfältig die Frauen sind, so unterschiedlich sind auch die Ehrenämter und Biografien.
Hörtipp: "Segen, Schwester!"
So machen sich Frauen für ihren Glauben stark
In zehn Folgen erzählen Frauen im Podcast der Rheinischen Kirche, "Segen, Schwester!", warum sie sich für ihre Kirche ehrenamtlich einsetzen. Wer Lust hat, hört rein und lässt sich zum Ehrenamt anstiften. Wer Lust hat, hört rein und lässt sich zum Ehrenamt anstiften.

Etwa 70 Prozent der Ehrenamtlichen in der Evangelischen Kirche im Rheinland sind Frauen, heißt es in der zum Start des Podcast versandten Pressemitteilung. Sie gäben ihrer Kirche Gesicht und hielten sie lebendig.

Elf von ihnen kommen in "Segen, Schwester!" zu Wort. Mit ihnen allen spricht die TV- und Radiomoderatorin Andrea Ballschuh über ihr Leben, ihren Glauben und wie sie durch ihr Engagement zu einem Segen für andere Menschen geworden sind.

Alle Folgen sind unter podcast.sinnundsegen.de sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. In Folge #01 "Gott ist Heimat" ist beispielsweise Katherine Thomas zu Gast. Die Übersetzerin kommt ursprünglich aus England und ist in einer anglikanischen Familie aufgewachsen. Heute lebt sie mit ihrer Familie am Niederrhein und engagiert sich in einer evangelischen Kirchengemeinde für den Weltgebetstag, der jedes Jahr am ersten Freitag in März gefeiert wird. Daran reizt sie die Arbeit mit vielen verschiedenen Frauen über Konfessionsgrenzen hinweg.

Ehrenamt als Vorbereitung für den Job

In Folge #02 "Kirche ist cooler, als man denkt" kommt Leena Nowoczin zu Wort. Die Soziologin und Radiomoderatorin ist fast fertig mit ihrem Theologiestudium. Ihr Interesse an Theologie war zunächst rein wissenschaftlich. Dass sie bald ihre Ausbildung zu Pfarrerin beginnen wird, hätte sie sich zu Beginn des Studiums nicht vorstellen können. Schon gar nicht, auf der Kanzel zu stehen. Wie ein Predigtseminar dann aber alles veränderte, erzählt sie im Podcast. Leena engagiert sich bereits ehrenamtlich als Presbyterin in der Leitung ihrer Kirchengemeinde. Dort hat sie vieles gelernt, was ihr bei ihrem künftigen Job als Pfarrerin helfen wird.

Missionarin in Japan

Die 92-jährige Ruth Hetcamp ist in Duisburg während des Krieges aufgewachsen, war als Kind nach einem Bombenangriff sogar verschüttet. Sie ist Gast in Folge #03. Als junge Frau ist sie erst nach England und später als Missionarin nach Japan gegangen. Dort hat sie unter anderem mit Prostituierten gearbeitet und die erste japanische Telefonseelsorge aufgebaut. Über ihr bewegtes Leben und ihr unerschütterliches Vertrauen auf Gott spricht Ruth im Podcast.

In den weiteren Folgen kommen Lehrerinnen, eine Kindertagesstätten-Leiterin, eine Psychotherapeutin, Studentinnen und eine Journalistin zu Wort. Jede Frau hat eine eigene Perspektive und spannende Lebenserfahrungen.