"Jesus Freaks" laden zum Freakstock auf Flugplatz ein

"Jesus Freaks" laden zum Freakstock auf Flugplatz ein
Sie glauben, dass "das mit Jesus" heute noch Relevanz hat. Und sie engagieren sich für Menschen am Rande der Gesellschaft. Im Sommer feiern die "Jesus Freaks" im Süden von Sachsen-Anhalt das Freakstock-Festival.

Halle (epd). Rund 2.500 „Jesus Freaks“ werden Ende Juli auf dem Flugplatz Allstedt im Süden Sachsen-Anhalts zum Freakstock 2026 erwartet. Vom 30. Juli bis 2. August verwandelten sich das alte Rollfeld und die alten Flugzeughangars in einen „pulsierenden Ort voller Leben, Musik und Begegnung“, sagte Festivalsprecherin Anna Böck am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Seit 2015 trifft sich die bundesweite „Jesus Freak“-Bewegung zu ihrem sommerlichen Musikfestival in Allstedt nahe der Autobahn A38. Das diesjährige Motto heißt „Hier beginnt Zuhause“.

Das Festivalprogramm umfasst laut Sprecherin Anna Böck Partynächte, Konzerte, Talks, Workshops und Predigten. Es werde „gefeiert und gelacht“. Doch auch aktuelle Themen, Alltagsfragen und Zukunftsängste hätten Platz. „Beim Freakstock treffen sich Menschen mit und ohne Glauben, aus Landeskirche oder Freikirche oder ungebunden“, sagte Böck. Die „Jesus Freaks“ seien bekannt dafür, dass „die Sache mit Jesus“ für sie bis in den Alltag Relevanz habe. Doch niemand werde ausgegrenzt.

Abwechslungsreiches Musikangebot

Beim Freakstock blühe „ein breites musikalisches Spektrum - von den leisen Tönen der Singer und Songwriter über Indie, Funk und Electro bis hin zu Metal und Hardcore“, hieß es. Fest zugesagt hätten bereits Bands wie Honig, Blood Command oder Wayne Everett. Auch Bewegung und Kunst kämen zum Zuge.

Die 1991 gegründeten „Jesus Freaks“ sind eine außerkirchliche christliche Glaubensbewegung mit bundesweit etwa 1.000 Mitgliedern. Das Freakstock Jesus Festival zieht als christliches Musikfestival jährlich Tausende Menschen an.