Düsseldorf (epd). Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Deutschen Evangelischen Kirchentag im Mai 2027 in Düsseldorf mit sieben Millionen Euro. Die Summe soll dazu beitragen, die Veranstaltung für etwa 100.000 Besucherinnen und Besucher zu einem für die Gesellschaft bedeutenden Dialogforum zu machen, sagte der Düsseldorfer Regierungspräsident Thomas Schürmann (Grüne) bei der symbolischen Übergabe der Förderung am Dienstag in Düsseldorf. Der 40. Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf statt. Er steht unter der Losung „Du bist kostbar“ (Jesaja 43,4).
Mit Festival-Programm in der Stadt präsent
„Wir wollen mit einem Festival-ähnlichen Programm in der ganzen Stadt präsent sein“, sagte der Präses der rheinischen Kirche, Thorsten Latzel. Die Gelder vom Land würden vor allem dafür eingesetzt, die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, etwa der Pfadfinder, zu finanzieren. Sie leisteten die Arbeit vor und hinter den Kulissen vom Empfang bis zu Sicherheitsdiensten der fünftägigen Veranstaltung, sagte die Geschäftsführerin des Kirchentages, Kristin Jahn.
Alle zwei Jahre bringt der Kirchentag als Dialog- und Kulturevent Tausende Menschen in einer deutschen Großstadt zusammen. Der Deutsche Evangelische Kirchentag wurde 1949 als christliche Laienbewegung gegründet. Sowohl das Programm als auch die Organisation gestalten ehrenamtliche Mitwirkende.




