Frankfurt a.M. (epd). Die Bildungsstätte Anne Frank und die Stadt Frankfurt am Main gestalten rund um den 97. Geburtstag der Namensgeberin am 12. Juni die „Anne Frank Tage 2026“. Von 10. bis 14. Juni solle das international bekannte Tagebuch der gebürtigen Frankfurterin auch als Coming-of-Age-Geschichte gelesen werden und die Perspektiven junger Menschen im Vordergrund stehen, teilte die Bildungsstätte am Montag in Frankfurt mit.
„Haben meine Eltern vergessen, dass sie mal jung waren?“, habe Anne Frank am 24. März 1944 in ihr Tagebuch geschrieben, in dem sie auch davon erzählt habe, dass sie sich von Erwachsenen immer wieder missverstanden fühlte. In einem Workshop zum Auftakt geht es am 10. Juni darum, wie Jugendliche die Welt betrachten. Angeboten werden bis 14. Juni außerdem Führungen, Stadtrundgänge, Konzerte, Lesungen und Installationen. Zum Abschluss lädt die Jüdische Gemeinde Frankfurt zu einem Generationendialog über „Krieg & Faschismus damals und heute“ ein.
Weltberühmt durch ihr Tagebuch
Anne Frank (1929-1945) wurde durch ihre Tagebücher weltberühmt, die sie schrieb, als sich ihre Familie zwischen 1942 und 1944 in Amsterdam vor den Nazis versteckte. Nach der Entdeckung des Verstecks kam das jüdische Mädchen im Alter von 15 Jahren 1945 im KZ Bergen-Belsen um.




