Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) wird 100 Jahre alt. Der Zusammenschluss freikirchlicher Gemeinden feiert heute sein Jubiläum am Gründungsort Berlin, wie Präsident Marc Brenner mitteilt. Erwartet werden demnach auch Gäste anderer Kirchen, etwa für ein Grußwort die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs.
Der Gottesdienst und die Festveranstaltung wird am Mittwoch, 29. April, ab 18 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Lukas-Gemeinde gestreamt. Feiern Sie mit: hier geht’s zum Livestream.
Zur Vereinigung Evangelischer Freikirchen gehören nach Angaben des Verbands 15 Freikirchen mit rund 270.000 Mitgliedern. Zu den Freikirchen zählen etwa die Baptisten, Mennoniten, Pfingstgemeinden, Adventisten, die Heilsarmee und die Evangelisch-methodistische Kirche.
Vereinigung will sichtbarer werden
Von den großen Kirchen unterscheiden sich die Freikirchen in manchen theologischen Fragen, aber auch in der Organisationsform. Sie betonen die freiwillige Mitgliedschaft und finanzieren sich in der Regel über freiwillige Beiträge ihrer Mitglieder, statt Kirchensteuern durch den Staat einziehen zu lassen. Das Jubiläum wolle die Vereinigung dafür nutzen, sichtbarer in der Gesellschaft zu werden, sagte Brenner. Man sei "zu unbekannt", sagt er.
"Uns verbindet der Glaube an Gott, der in Jesus Christus seine Liebe für alle Menschen zeigt", sagt VEF-Präsident Marc Brenner. "Wir blicken dankbar auf ein Jahrhundert Geschichte zurück: Unsere Freikirchen waren und sind immer noch Orte, an denen Menschen Hoffnung finden, Gemeinschaft erleben, den persönlichen Glauben an Gott entdecken und konkrete Hilfe erfahren, wenn sie in Not sind."
Passend zum Jubiläum ist ein Magazin erschienen, das die bunte Vielfalt aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der VEF darstellt. Das Magazin gibt es zum Download.





