Mexiko-Stadt, Guatemala-Stadt (epd). Anlässlich des weltweiten Aktionstags für die Mutter Erde haben Tausende Indigene in Guatemala-Stadt für ihre Rechte und den Schutz der Umwelt demonstriert. Die Demonstrationen am Mittwoch (Ortszeit) richteten sich auch gegen steigende Lebenshaltungskosten infolge hoher Kraftstoffpreise, wie die Nachrichtenplattform „Prensa Comunitaria“ berichtete.
Angeführt vom Komitee für Bäuerliche Entwicklung (Codeca) äußerten sich die Demonstranten zudem zur künftigen Besetzung der Generalstaatsanwaltschaft. Sie forderten die Regierung auf, mit korrupten Interessen innerhalb des Justizsystems zu brechen. „Sorgen Sie dafür, dass die Staatsanwaltschaft im Dienste der Gerechtigkeit steht - und nicht im Dienste der Mächtigen“, forderten die Indigenen.
Vorwürfe gegen Staatsanwaltschaft
Die guatemaltekische Staatsanwaltschaft wird dafür kritisiert, in den vergangenen Jahren vermehrt indigene Amtsträger, Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Oppositionspolitiker strafrechtlich verfolgt zu haben. Präsident Bernardo Arévalo wird bis Mitte Mai aus einer Liste von vier Kandidaten und zwei Kandidatinnen die Nachfolge der aktuellen Generalstaatsanwältin Consuelo Porras auswählen.




