Brandenburg erinnert an KZ-Befreiung 1945

Brandenburg erinnert an KZ-Befreiung 1945

Potsdam (epd). An die Befreiung der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück vor 81 Jahren wird in Brandenburg mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen erinnert. Dazu würden fünf Überlebende aus Dänemark, Deutschland, Polen und der Ukraine erwartet, hieß es bei der Vorstellung des Programms am Montag in Potsdam. Drei von ihnen hätten das KZ Ravensbrück, zwei das KZ Sachsenhausen überlebt.

Zur zentralen Gedenkveranstaltung in der sogenannten „Station Z“ in der Gedenkstätte Sachsenhausen ist für Sonntagnachmittag eingeladen. Bereits davor sollen in der Gedenkstätte literarische Nachlässe ehemaliger Häftlinge präsentiert werden. Eine neue Ausstellung soll bereits am Samstag eröffnet werden. In der Gedenkstätte Ravensbrück ist für den 3. Mai eine zentrale Gedenkveranstaltung vorgesehen.

Ministerin: Angriffe auf Gedenken „kreuzgefährlich“

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) betonte, zunehmende Angriffe auf das Erinnern seien nicht nur geschmacklos, sondern auch „kreuzgefährlich“. Antisemiten versuchten, das Andenken an die Schoah zu tilgen. All das zeige, wie wichtig die Gedenkstätten weiter seien. Es sei eine Pflicht, die Gedenkstätten zu erhalten, um die Erinnerung weiterzutragen.