Klimapfade "Wald" und "Wasser" im Harz eröffnet

Klimapfade "Wald" und "Wasser" im Harz eröffnet
Waldsterben, Waldbrände und schneearme Winter: Im Harz ist die Klimakrise besonders stark zu spüren. Der Harzer Tourismusverband thematisiert den Klimawandel mit zwei neuen Lehrpfaden

Goslar (epd). Im Harz sind am Mittwoch die beiden Klimalehrpfade „Wald“ und „Wasser“ eröffnet worden. Der Klimawandel gehe alle etwas an, erklärte der Harzer Tourismusverband in Goslar. Umso wichtiger sei es, bereits Kindern frühzeitig zu vermitteln, was unter dem Begriff Klima zu verstehen sei und welche Auswirkungen die Veränderungen auf das tägliche Leben haben könnten.

Der Klimalehrpfad „Wald“ ist ein 7,2 Kilometer langer Rundwanderweg, der im Bergdorf Buntenbock bei Osterode beginnt und endet. Unterwegs gibt es den Angaben zufolge acht interaktive Stationen. Neben einer kurzen geschichtlichen Einführung in die frühere Nutzung von Holz im Harz würden auch der aktuelle Waldwandel sowie die Funktion von Mooren und Bäumen als CO2-Speicher beleuchtet.

Hochwasserschutz und Trinkwasserversorgung werden thematisiert

Der Klimalehrpfad „Wasser“ ist 3,3 Kilometer lang und führt rund um das Vorbecken der Sösetalsperre bei Osterode. Entlang des Weges erwarten die Besucher fünf interaktive Stationen mit Elementen zum Klappen, Drehen und Ausprobieren. Neben Themen wie Hochwasserschutz und Wasseranreicherung in Flüssen während der Trockenzeiten werden auch die Trinkwasserversorgung, die Energiegewinnung sowie Ausgleichsmaßnahmen für Tierarten behandelt.

Die Klimapfade wurden mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen und unter fachlicher Begleitung der Niedersächsischen Landesforsten sowie der Harzwasserwerke konzipiert und realisiert.