Weimar (epd). Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland glaubt nicht an die leibliche Auferstehung Jesu Christi. Wie die in Weimar erscheinende Kirchenzeitung „Glaube+Heimat“ (Ausgabe 5. April) unter Berufung auf eine in Auftrag gegebene Umfrage berichtet, verneinten 56 Prozent der Befragten diese zentrale christliche Glaubensaussage. Nur 24 Prozent bejahten sie, während 16 Prozent unentschieden waren.
Unter Mitgliedern evangelischer Landeskirchen glauben demnach nur 29 Prozent an die leibliche Auferstehung, während 49 Prozent sie ablehnen. In der römisch-katholischen Kirche seien die Ansichten geteilt (jeweils 38 Prozent), während freikirchliche Christen mehrheitlich an der Auferstehung festhalten.
Gefälle zwischen Ost und West
Auch zeigt sich in der nach Angaben der Redaktion repräsentativen Umfrage unter 2.000 Personen aus ganz Deutschland ein Ost-West-Gefälle: In Westdeutschland glauben 25 Prozent an die Auferstehung, in Ostdeutschland lediglich 18 Prozent. Unter den Ländern besetzt Rheinland-Pfalz mit knapp 40 Prozent den Spitzenplatz der Auferstehungsgläubigen vor Sachsen-Anhalt (31 Prozent). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit knapp zehn Prozent. Zudem nimmt der Auferstehungsglaube mit zunehmendem Alter ab.
Die telefonische Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Insa Consulere erfolgte zwischen dem 20. und 23. März.



