Düsseldorf (epd). Handwerkspräsident Jörg Dittrich hält bei der anstehenden Rentenreform mehr Zugeständnisse der älteren Generation für notwendig. „Die größere Generation der Älteren wird akzeptieren müssen, dass auch sie ihren Beitrag leisten muss, etwa durch längere Erwerbszeiten“, sagte Dittrich der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Eine Rentenreform müsse generationengerecht gestaltet werden und „gleichermaßen Leistungsbezieher wie auch diejenigen, die das finanzieren, in den Blick nehmen“.
Entscheidend sei es, die Lohnzusatzkosten zu senken, betonte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Dafür spielten die Rentenbeiträge eine zentrale Rolle, denn sie machten rund ein Fünftel eines Gehalts aus. Eine Anhebung aller Renten entsprechend der Lohnerhöhung werde auf Dauer voraussichtlich nicht mehr möglich sein, sagte Dittrich und verwies damit auf Vorschläge, höhere Renten langsamer steigen zu lassen als geringere Altersbezüge.



