Erneut mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland

Erneut mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland
Das Statistische Bundesamt notiert den vierten Jahresanstieg in Folge.

Wiesbaden (epd). Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Deutschland ist im vierten Jahr in Folge gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, werden im laufenden Schuljahr rund 11,5 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens unterrichtet. Das sind 0,7 Prozent mehr als im Schuljahr 2024/2025.

Das Plus bei den Schülerzahlen decke sich mit dem Bevölkerungsanstieg, notierten die Statistiker. Ende des Jahres 2024 lebten demnach 0,8 Prozent mehr Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 19 Jahren in Deutschland als Ende 2023.

Behörde: Plus in Bayern wegen Rückkehr zu G9

An den allgemeinbildenden Schulen stieg die Zahl binnen Jahresfrist laut vorläufigen Ergebnissen der Statistikbehörde um 0,9 Prozent auf rund 9 Millionen, wobei es in fast allen Bundesländern einen Anstieg gab. Lediglich Thüringen (minus 0,5 Prozent), das Saarland (minus 0,3 Prozent) und Berlin (minus 0,1 Prozent) wiesen leichte Rückgänge auf. Am stärksten stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Bayern (um 2,9 Prozent), was das Amt vor allem auf die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) zurückführt.