Steinmeier und Söder bei Katholikentags-Eröffnung in Würzburg

Steinmeier und Söder bei Katholikentags-Eröffnung in Würzburg
Das Programm des 104. Katholikentags Mitte Mai in Würzburg wurde auf die Bedürfnisse der Gäste ausgerichtet - ermittelt habe man diese über Befragungen. Zum Tragen komme das im Dreiklang "Geistliches - Kulturelles - Politisches".

Würzburg (epd). Das Programm des 104. Katholikentags vom 13. bis 17. Mai in Würzburg ist laut Veranstaltern ganz auf die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher ausgerichtet. Diese habe man in regelmäßigen Befragungen erhoben, erläuterte der Programmverantwortliche Andreas Kratel am Dienstag in Würzburg: „Gewünscht werden die drei großen Säulen: Geistliches - Kulturelles - Politisches.“ Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung am 14. Mai (Christi Himmelfahrt) werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwartet.

Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, bezeichnete den Katholikentag als „großes Demokratie-Förderprojekt“. Er sei „gelebte Demokratie, indem er so viele Menschen an der Entstehung seines Programms und seiner Durchführung“ beteilige. Zugleich schreibe er sich „das Engagement für Demokratie in Politik und Gesellschaft auf die Fahnen“.

Laut Stetter-Krap ist die Demokratie derzeit „von innen und von außen“ bedroht. Bei den bevorstehenden Kommunal- und Landtagswahlen sei „ein klares Bekenntnis zur parlamentarischen Demokratie dringend gefordert“, sagte die ZdK-Präsidentin.

Werbung für „Zentrum Bibel und Spiritualität“

Der katholische Würzburger Bischof Franz Jung sagte, die neun Dekanate des Bistums präsentierten sich „an neun Plätzen in der Würzburger Innenstadt“. Sein Bistum wolle zeigen, wie wichtig die Sozialraumorientierung in der täglichen Arbeit ist: „Das bedeutet, die Bedarfe der Menschen in der unmittelbaren Umgebung zu sehen und zu fragen, was Kirche zur Gesellschaft beitragen kann.“ Diese Haltung wolle man mit Best-Practice-Beispielen, Workshops und Führungen vorstellen. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei ihm die Auseinandersetzung „mit dem lebendigen Wort Gottes“, sagte er. Dazu lade er herzlich ins „Zentrum Bibel und Spiritualität“ ein.