Berliner Kaffeewette erbringt fast 19.000 Pakete

Berliner Kaffeewette erbringt fast 19.000 Pakete
Die Berliner Kaffeewette zugunsten der Kältehilfe sorgte dieses Jahr für einige Schlagzeilen. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Berlin (epd). 18.847 Kaffeepakete sind in den vergangenen Wochen im Rahmen der sogenannten Berliner Kaffeewette für die Kältehilfe in der Stadt gesammelt worden. Wie die Organisatoren am Montag in der Hauptstadt mitteilten, erreichten alle zwölf Bezirke die Mindestgrenze von 500 Kaffeepäckchen. Daher werden jeweils 2.500 Euro an die Kältehilfen der jeweiligen Stadtteile gespendet. Das Preisgeld stellten der Unternehmer Michael Lind und seine Aktionspartner zur Verfügung.

Das Ergebnis zeige die Solidarität und den Zusammenhalt in der kalten Jahreszeit, erklärte das Bezirksamt Neukölln. „Wir stehen zusammen an der Seite derjenigen, die es am schwersten haben“, sagte Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD).

Hickhack um Genehmigung

Die Kaffeewette war 2019 von dem Einzelhändler Michael Lind und Neuköllns Bezirksbürgermeister Hikel initiiert worden. Die jährliche Aktion soll dabei helfen, dass obdachlose Menschen dank der Kältehilfe besser durch den Winter kommen. In diesem Jahr wurde vom 19. Januar bis 5. Februar gesammelt.

Dabei hatte es zuvor einige Irritationen gegeben: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hatte die „Kaffeewette“ erst untersagt, dann aber doch genehmigt. Zwischenzeitlich gab es Befürchtungen, dass wegen der Unternehmer-Spenden der Eindruck von Befangenheit oder Käuflichkeit entstehen könnte.