Ökumenisches Kirchenfest in der Kulturhauptstadt Chemnitz gestartet

Ökumenisches Kirchenfest in der Kulturhauptstadt Chemnitz gestartet

Chemnitz (epd). In der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz ist am Samstag das zweitägige Kulturkirchenfest eröffnet worden. Bis Sonntag werden mehr als zehntausend Besucherinnen und Besucher erwartet, wie die Organisatoren mitteilten. Es sei ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Diskussionsformaten und Begegnungen geplant. Das ökumenische Fest ist Teil des Kirchenprogramms der Kulturhauptstadt. Zu Gast ist unter anderem der Erzbischof des italienischen Bistums Gorizia, Carlo Roberto Maria Redaelli.

Ein „Fest der Hoffnung“ im Roten Turm lädt zum Austausch über Glauben, Gesellschaft und Kultur ein. Zu Bibelarbeiten unter dem Motto „Geht hin und seht“ und Podiumsdiskussionen wurden unter anderem der sächsische evangelische Landesbischof, Tobias Bilz, und der Bischof des katholischen Bistums Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, erwartet sowie der Kurator des Kunst- und Skulpturenweges „Purple Path“, Alexander Ochs.

Einer der Höhepunkte am Samstag soll ein Festival mit Chören aus europäischen Ländern sein. Etwa 2.000 Sängerinnen und Sänger wollen begleitet von der Elblandphilharmonie ein Open-Air-Konzert gestalten. Am Sonntag findet auf dem Chemnitzer Neumarkt einen Open-Air-Gottesdienst mit Chören aus Tschechien, Manchester und Chemnitz statt. Die slowenisch-italienische Stadt Nova Gorica/Gorizia ist wie Chemnitz in diesem Jahr Europas Kulturhauptstadt.