Weltkirchenrat ruft zur Solidarität mit Menschen in Tonga auf

Weltkirchenrat ruft zur Solidarität mit Menschen in Tonga auf

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat nach Ausbruch eines Unterwasser-Vulkans am Wochenende in der Nähe des südpazifischen Inselstaates Tonga zur Solidarität mit den Menschen in der Region aufgerufen. "Inmitten von Chaos und Unsicherheit beten wir für euch und stehen euch in dieser grauenhaften Katastrophe bei", erklärte der geschäftsführende ÖRK-Generalsekretär Ioan Sauca am Montag in Genf. Seine Gedanken seien auch bei den Rettungskräften und Ersthelfern.

Medienberichten zufolge ist Tonga überzogen mit Schichten von vulkanischer Asche, der Staub soll die Wasserversorgung verunreinigt haben. Zudem hatte der Ausbruch zur Unterbrechung von Tongas Strom-, Internet- und Telefonversorgung geführt. Bis zu 80.000 Menschen seien betroffen, erklärte der ÖRK unter Berufung auf die Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Zudem hätten Flutwellen schwere Schäden verursacht. Der ÖRK repräsentiert 349 Kirchen mit mehr als 500 Millionen Gläubigen.