Regierungssprecher Seibert äußert sich besorgt zu Klima-Hungerstreik

Regierungssprecher Seibert äußert sich besorgt zu Klima-Hungerstreik

Regierungssprecher Steffen Seibert hat sich besorgt über den unbefristeten Klima-Hungerstreik in der Nähe des Bundeskanzleramts geäußert. Solche Aktionen seien gesundheitsgefährdend, sagte er am Mittwoch in Berlin. "Da macht man sich dann schon Sorgen."

In der politischen Debatte um den Klimaschutz sei jeder Vorschlag und Ansatz willkommen, "aber bitte, ohne sich selbst dabei zu gefährden", fügte Seibert hinzu. Dem 27-Jährigen, der nach Angaben der Hungerstreikenden jüngst zusammengebrochen war und ins Krankenhaus gebracht wurde, wünschte er eine gute Besserung.

Eine Gruppe junger Erwachsener hat am 30. August in Berlin mit dem "Hungerstreik der letzten Generation" begonnen. Damals erklärten die am Protest Beteiligten: "Wir sind die letzte Generation, die noch handlungsfähig ist. Es gibt nur diesen einen Planeten zum Überleben." Eine ihrer Forderungen ist ein Gespräch mit den Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD) und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne).