WHO begrüßt mögliche G7-Lieferung von Impfdosen an arme Länder

WHO begrüßt mögliche G7-Lieferung von Impfdosen an arme Länder

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine mögliche Lieferung von einer Milliarde Covid-19-Impfdosen durch die reichen G7-Staaten an arme Länder begrüßt. Eine derartige Aktion wäre sehr ermutigend , sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag in Genf. Die WHO habe seit Monaten gefordert, dass die Länder mit einem Überschuss an Impfdosen die Wirkstoffe mit bedürftigen Ländern teilen sollten.

Vor Beginn des G7-Gipfels in Großbritannien hatte Premierminister Boris Johnson in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die anderen reichen Länder zum Handeln aufgerufen. Die G7 sollten sich darauf einigen, eine Milliarde Impfdosen an Entwicklungsländer zu geben.

WHO-Sprecherin Harris sagte, bislang seien weltweit 1,9 Milliarden Impfdosen verteilt worden. Davon aber habe das internationale Programm Covax nur 81 Millionen liefern können. Es sei unklar ob die von Johnson angepeilte Milliarde Dosen über Covax ausgehändigt werden solle. Covax soll dafür sorgen, dass alle Menschen einen gleichen und schnellen Zugang zu einer Immunisierung gegen Covid-19 erhalten, besonders in armen Ländern.

Der Gruppe der sieben führenden Industrienationen gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA an. Sie halten ihren Gipfel von Freitag bis Sonntag in Carbis Bay, Cornwall, ab. US-Präsident Joe Biden hatte bereits die Lieferung von 500 Millionen Impfdosen von Biontech/Pfizer durch sein Land an arme Staaten versprochen.

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