Neuer Präsident für Generalsynode der Lutheraner gewählt

Neuer Präsident für Generalsynode der Lutheraner gewählt

Der hannoversche Jurist Matthias Kannengießer (52) ist neuer Präsident der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Die Delegierten des lutherischen Kirchenparlaments wählten den Richter am Landgericht Hannover am Freitag an die Spitze des Gremiums. 44 von 50 Delegierten gaben ihm bei der digitalen Sitzung ihre Stimme, drei enthielten sich. 47 von 50 Delegierten gaben ihre Stimme ab.

Kannengießer, der der einzige Kandidat für das Amt des Präsidenten war, nahm die Wahl an. Der 52-Jährige ist verheiratet und hat einen Sohn. Er ist seit sieben Jahren Präsident der Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Zudem gehört er seit sechs Jahren der Generalsynode der VELKD und der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. In seiner Vorstellung sagte Kannengießer, er sehe sich als "Ermöglicher". Er wolle so unaufgeregt wie möglich durch die Sitzungen führen, habe als Jurist aber auch ein "bisschen Spaß an Paragrafendiskussionen".

Die VELKD ist ein Zusammenschluss aus sieben lutherischen Landeskirchen innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Generalsynode der VELKD tagt noch bis Samstag im Verbund mit der Synode der EKD. Es ist die erste Sitzung der neuen, sechsjährigen Amtsperiode.

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