Mindestens elf Menschen vor der libyschen Küste ertrunken

Mindestens elf Menschen vor der libyschen Küste ertrunken

Bei einem Flüchtlingsunglück sind im südlichen Mittelmeer mindestens elf Menschen ertrunken. Sie seien mit einem Schlauchboot vor der Hafenstadt Zuwara im Nordwesten von Libyen gekentert, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Sonntagabend auf Twitter mit. Zwölf Überlebende seien von der libyschen Küstenwache gerettet worden. "Die wiederholten Todesfälle erfordern dringend einen veränderten Umgang mit der Lage in Libyen und dem Mittelmeer", mahnte die IOM.

Am Vortag habe die Küstenwache 172 Flüchtlinge, darunter Frauen und Kinder, nach Libyen zurückgebracht. Innerhalb von 48 Stunden habe die IOM dort rund 600 Flüchtlingen Nothilfe geleistet. "Libyen ist kein sicherer Hafen", betonte die UN-Organisation unter Hinweis auf Folter und Misshandlungen in Gefangenenlagern in dem nordafrikanischen Land.

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