Bistum Trier verlegt Heilig-Rock-Tage zum Teil ins Internet

Bistum Trier verlegt Heilig-Rock-Tage zum Teil ins Internet

Nach dem coroanbedingten Ausfall 2020 setzt das Bistum Trier bei den Heilig-Rock-Tagen in diesem Jahr auf hybride Angebote. "Die wunderbaren Begegnungen vieler Menschen müssen aufgrund der Situation leider entfallen", sagte der bischöfliche Beauftragte für das Fest, Wolfgang Meyer, am Dienstag in Trier. Mit dem nun ausgearbeiteten Konzept wolle das Bistum "ein Signal der Hoffnung, der Zuversicht und der Solidarität setzen". Die Heilig-Rock-Tage stehen in diesem Jahr vom 16. bis 25. April unter dem Leitwort "Du bist meine Zuversicht".

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann eröffnet das Bistumsfest am 16. April um 17 Uhr im Trierer Dom. Der Gottesdienst und das spätere Abendlob werden live gestreamt. Täglich gibt es ein ökumenisches Mittagsgebet im Trierer Dom sowie das musikalische Online-Angebot "AufeinehalbeStundeKonzert". Im Domkreuzgang lädt die Ausstellung "Mein Leben entdecken" zu einer Vor-Ort-Besichtigung ein. Der Fürbitt-Ort ist wiederum digital erreichbar. Außerdem sind noch Diskussionsrunden und weitere Gottesdienste geplant.

Die Heilig-Rock-Tage werden seit 1997 als Bistumsfest der Diözese gefeiert. Als Heiliger Rock wird ein Gewand bezeichnet, das Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung getragen haben soll. Ob es sich bei dem Trierer Tuch, das zu den bedeutendsten Reliquien der katholischen Christenheit gezählt wird, um das Originalgewand handelt, lässt sich nach Bistumsangaben weder mit historischen noch mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisen. Der Überlieferung zufolge brachte Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantin, die Tunika aus dem Heiligen Land nach Trier.

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