Stiftung Weltbevölkerung: Covid-19 bremst Geschlechtergerechtigkeit

Stiftung Weltbevölkerung: Covid-19 bremst Geschlechtergerechtigkeit

Das Ziel der Vereinten Nationen, mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen, ist nach Ansicht der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung durch die Corona-Pandemie weiter in die Ferne gerückt. Die Krise treffe Frauen und Mädchen in vielen Ländern besonders hart und vergrößere die Lücke zwischen den Geschlechtern, teilte die Stiftung am Freitag anlässlich des Weltfrauentags am Montag (8. März) mit.

Nach Angaben der Stiftung haben unter anderem Teenager-Schwangerschaften in Ostafrika zugenommen. Darüber hinaus sei weltweit eine Zunahme sexualisierter Gewalt zu verzeichnen, etwa in Form von Frühverheiratungen und Genitalverstümmelungen.

Die Stiftung beruft sich auf den "Global Gender Gap Report 2020" des Weltwirtschaftsforums sowie auf den UN-Nachhaltigkeitsbericht von 2020. Die Untersuchungen gleichen die Realität in den einzelnen Ländern mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ab, auf die sich die Vereinten Nationen 2015 geeinigt haben. Die Agenda 2030 hat unter anderem das Ziel, die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen und alle Frauen zur Selbstbestimmung zu befähigen.

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