Erzbistum Köln überarbeitet Info-Seite zu Missbrauchs-Prävention

Erzbistum Köln überarbeitet Info-Seite zu Missbrauchs-Prävention

Das Erzbistum Köln hat seine Internetseite zu Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt vollständig überarbeitet. Auf dem Portal www.praevention-erzbistum-koeln.de seien alle Informationen zu Schutzmaßnahmen von Kindern, Jugendlichen und hilfebedürftigen Erwachsenen gebündelt, die seit zehn Jahren in allen Einrichtungen im Erzbistum Köln umgesetzt werden, teilte das Bistum am Mittwoch mit. Die neue Website sei besonders für Mobilgeräte optimiert worden.

"Ziel unserer Präventionsarbeit ist, dass die Achtung der Rechte der anvertrauten Personen, die Vorbeugung von Gewalt und das konsequente Eingreifen bei Grenzverletzungen und Übergriffen selbstverständlicher Bestandteil des alltäglichen Handelns im kirchlichen Raum sind", erklärte Manuela Röttgen, Präventionsbeauftragte im Erzbistum. Um die Präventionsarbeit dauerhaft in der Praxis der Einrichtungen und Kirchengemeinden im Erzbistum zu verankern, stellten die Qualifizierungsmaßnahmen einen Teil der Internetseiten dar. Arbeitshilfen und Handreichungen rundeten das Angebot ab.

Der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki steht seit Monaten in der Kritik, weil er ein Gutachten zu Missbrauch durch Kleriker im Erzbistum beharrlich unter Verschluss hält und stattdessen ein neues Gutachten in Auftrag gegeben hat, das am 18. März vorgestellt werden soll. Woelki wurde seither mehrfach öffentlich zum Rücktritt aufgefordert. Zuletzt gestand er Fehler im Umgang mit der Veröffentlichung ein.

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