Berliner Tafel eröffnet Tauschladen

Berliner Tafel eröffnet Tauschladen

Die Berliner Tafel eröffnet am Samstag einen "Tauschladen", in dem "haltbare Lebensmittel gegen haltbaren Trödel" eingetauscht werden können. Damit reagiert Deutschlands größte Tafel auf den Rückgang von Geld- und Lebensmittelspenden, wie Sprecherin Antje Trölsch am Mittwoch in Berlin erklärte. Laut Berliner Tafel sind die Spenden "gerade spürbar rückläufig". Gründe seien unter anderem, dass Spendenprojekte, mit denen der Verein seit Jahren seine Arbeit finanziert, derzeit coronabedingt nicht oder nur reduziert stattfinden können.

Zugleich seien die Ausgaben gestiegen, unter anderem wegen höherer Logistikkosten für die Belieferung bedürftiger Menschen mit Lebensmitteltüten und der Bereitstellung erforderlicher neuer Kühl- und Lagerflächen. Auch die Menge der gespendeten Lebensmittel sei derzeit deutlich kleiner als sonst, hieß es. Das neue Ladengeschäft "Haltbar" wird der Berliner Tafel für drei Jahre mietfrei zur Verfügung gestellt.

"Wer es retro mag, Vintage liebt und Gutes tun möchte", sei herzlich in dem neuen Ladengeschäft mit dem Namen "Haltbar" in Berlin-Charlottenburg willkommen. So könnten beispielsweise Porzellantassen, Bilder, Rucksäcke, bestickte Taschentücher, Müslischalen oder antiquarische Schätze gegen haltbare Lebensmittel getauscht werden. Denkbar seien beispielsweise Kaffee, Konserven, Müsli, Weihnachtsschokolade oder auch Hygieneartikel. "Wichtig ist in allen Fällen, dass sie originalverpackt sind", betonte Trölsch. Über Geldspenden freue sich der Verein aber auch.

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