"Open Arms" rettet 83 Flüchtlinge im südlichen Mittelmeer

"Open Arms" rettet 83 Flüchtlinge im südlichen Mittelmeer

Die "Open Arms" der gleichnamigen spanischen Hilfsorganisation hat im südlichen Mittelmeer 83 Flüchtlinge gerettet. Unter den in internationalen Gewässern an Bord genommenen Menschen seien fünf Frauen und drei Kinder, berichtete die Organisation am Dienstagabend auf Twitter. Das Schiff sei zuvor sechs Monate lang sicherheitstechnisch überholt und nach den geltenden Corona-Schutzprotokollen ausgestattet worden.

Die italienischen Behörden blockieren derweil das Aufklärungsflugzeug der Organisation Sea-Watch. Seit vergangenem Freitag verweigerten sie der "Moonbird", die allein seit Juni im südlichen Mittelmeer 2.600 in Seenot geratene Menschen gesichtet habe, die Starterlaubnis, beklagte die Sea-Watch-Sprecherin für Italien, Giorgia Lunardi, auf Twitter.

Die Behörden werfen den Betreibern des Flugzeugs demnach vor, zu viele Stunden über dem Seegebiet zwischen der italienischen Insel Lampedusa und Libyen geflogen zu sein, von wo aus das Flugzeug regelmäßig die zuständigen Behörden über in Seenot geratene Flüchtlingsboote informierte.

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