Guterres: Corona bedroht Sicherheit und Menschenrechte

Guterres: Corona bedroht Sicherheit und Menschenrechte

Die Corona-Pandemie bedroht laut UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Sicherheit und die Menschenrechte. In diesen Zeiten könnten soziale Unruhen ausbrechen und die Staaten destabilisieren, warnte Guterres am Donnerstag (Ortszeit) vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Dadurch würde wiederum der Kampf gegen die Pandemie untergraben.

Während der ersten offiziellen Beratungen des mächtigsten UN-Gremiums über die globale Corona-Krise erklärte Guterres, zudem könnten Terroristen die Unsicherheit für ihre Zwecke ausnutzen. Guterres verwies auf die Sahelzone im Norden Afrikas, wo Extremisten verstärkt die Menschen terrorisieren.

Der UN-Generalsekretär warnte auch vor einem Terrorismus mit biologischen Waffen. Fanatiker könnten Zugang zu diesen verheerenden Waffen erlangen und Verwüstungen auslösen. Guterres wiederholte seinen Aufruf von März an alle Konfliktparteien zu einem globalen Waffenstillstand. Der Appell zeige erste Resultate. Von Südamerika über Afrika bis zum Nahen und Mittleren Osten und Asien hätten Konfliktparteien Schritte eingeleitet, um die Gewalt zu beenden und stattdessen die Pandemie zu bekämpfen.

Meldungen

Top Meldung
Christen in Deutschland haben wieder Pfingstgottesdienste in den Kirchen feiern können - unter strengen Hygieneauflagen. Der Papst betete sein Mittagsgebet erstmals wieder mit Pilgern auf dem Petersplatz in Rom.