Bedford-Strohm: Gott ist den Menschen im Leiden nahe

Bedford-Strohm: Gott ist den Menschen im Leiden nahe

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat zum bevorstehenden Karfreitag daran erinnert, dass Gott Tod und Schmerzen selbst erfahren hat und den Menschen daher in Zeiten der Corona-Pandemie in ihrem Leid besonders nahe ist. Wenn Menschen heute nachts vor Sorge, ob sie das Coronavirus schon in sich haben und was dann werden soll, nicht schlafen könnten, dann könnten sie "all das in Gottes Hand legen, weil er mit ihnen fühle und mit ihnen leide, erklärte Bedford-Strohm in seiner am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Botschaft zum Karfreitag. An diesem Tag erinnern sich Christen überall auf der Welt an die Folter und Hinrichtung Jesu am Kreuz.

Die Kirche sei berufen, den Weg in die Tiefe zu gehen, "in die Not, in die Obdachlosigkeit". Auch "in leeren Kirchenräumen" sei ein Ort für den leidenden und mitleidenden Gott, heißt es in der Botschaft des bayerischen Landesbischofs. Christen könnten darauf vertrauen, "dass Gott uns in dieser Notlage so viel Widerstandskraft geben wird, wie wir brauchen", sagte Bedford-Strohm und erinnerte damit auch an ein Wort des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, der am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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