Corona-Patient aus Bergamo in Leipzig gestorben

Corona-Patient aus Bergamo in Leipzig gestorben

Im Universitätsklinikum Leipzig ist ein an Covid-19 erkrankter Patient aus Italien gestorben. Der Zustand des 57-Jährigen hatte sich bereits am Wochenende verschlechtert, wie das Klinikum am Mittwoch mitteilte. Am frühen Mittwochmorgen sei der Schwerkranke dann an Multiorganversagen gestorben. Der Mann hatte demnach bereits vor seiner Infektion mit dem neuartigen Coronavirus eine schwere Grunderkrankung gehabt.

Die Angehörigen des 57-Jährigen seien bereits informiert worden, erklärte die Klinik. Nun werde der Rücktransport organisiert. Der Mann war am 24. März zusammen mit einem weiteren 57-Jährigen aus der besonders stark von der Pandemie betroffenen italienischen Stadt Bergamo nach Leipzig gebracht worden. Der zweite Patient sei "in einem stabileren, aber ebenfalls ernsten Zustand", erklärte das Krankenhaus.

Die Leipziger Universitätsklinik hatte als bundesweit erstes Krankenhaus Corona-Patienten aus Italien aufgenommen. In der Folge schlossen sich dem neben weiteren Kliniken im Freistaat auch mehrere Krankenhäuser in anderen Bundesländern an.

Nach Daten der US-amerikanischen Johns Hopkins Universität verzeichnet Italien aktuell die weltweit meisten Todesfälle wegen der Coronavirus-Pandemie. Rund 12.400 Menschen sind dort mit Stand Mittwochnachmittag an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, die das Virus auslöst. Es folgen Spanien mit etwa 9.050 und Frankreich mit rund 3.520 Verstorbenen. Für Deutschland listete die Universität am Mittwochnachmittag 788 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung auf.

Meldungen

Top Meldung
Christen in Deutschland haben wieder Pfingstgottesdienste in den Kirchen feiern können - unter strengen Hygieneauflagen. Der Papst betete sein Mittagsgebet erstmals wieder mit Pilgern auf dem Petersplatz in Rom.