Evangelische Kirche setzt Medienfonds fort

Evangelische Kirche setzt Medienfonds fort
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) setzt ihren Medienfonds für Projekte evangelikaler Prägung fort. In diesem Jahr stehen dafür insgesamt 139.000 Euro zur Verfügung, wie das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Montag in Frankfurt am Main mitteilte.

Die Mittel aus dem Fonds, der vom GEP verwaltet wird, werden für neue, digitale Medienprojekte sowie bereits etablierte evangelikale Produkte vergeben. Ziel sei die Förderung der Vielfalt in der evangelischen Publizistik, hieß es.

Kirchliche Stellen, Verbände, Medieninitiativen und andere Projekte können sich den Angaben zufolge bis zum 5. Mai für eine Förderung bewerben. Über die Vergabe entscheidet ein vom GEP-Aufsichtsrat eingesetzter Fachausschuss, dem die Pfälzer Oberkirchenrätin Karin Kessel vorsitzt. Mitglieder des Ausschusses sind unter anderen die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, und EKD-Ratsmitglied Michael Diener. Die Förderbeschlüsse sollen Anfang Juni getroffen werden.

Die EKD hatte den Fonds im September 2018 gestartet. Für 2018 und 2019 standen insgesamt 114.000 Euro zur Verfügung. Gefördert wurden insgesamt neun Projekte, darunter ein Livestream, ein Podcast und ein Webradio.

 

Die EKD-Synode, das Kirchenparlament der evangelischen Kirche, hatte 2017 beschlossen, den bisher nur dem Informationsdienst der theologisch konservativen Evangelischen Allianz (idea) zugute kommenden Zuschuss zum Jahresende 2019 einzustellen und den neuen Innovationsfonds einzurichten, um evangelikale Medien zu fördern.

Das GEP ist die zentrale Medieneinrichtung der EKD, ihrer Landeskirchen und Werke sowie der evangelischen Freikirchen. Zum GEP gehört unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd).

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