Klöckner: Hamsterkäufe lassen nach

Klöckner: Hamsterkäufe lassen nach

Die Suche nach Lebensmitteln in deutschen Supermärkten in der Corona-Krise entspannt sich nach Angaben von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) derzeit wieder. Es sei zu beobachten, dass der Kauf von stark nachgefragten Lebensmitteln wie Nudeln, Mehl und passierten Tomate etwas nachlasse, sagte Klöckner am Donnerstag in Berlin. Zudem ergänzte sie: "Ich glaube, dass irgendwann unser Grundbedarf an Toilettenpapier in jedem Haushalt hoffentlich gedeckt ist für die nächste Zeit."

Mit Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts und der Gesellschaft für Konsumforschung sagte Klöckner, es habe bei Lebensmitteln wie Reis, Mehl oder Teigwaren deutliche Umsatzzuwächse gegeben. Das Umsatzplus bei Getreideprodukten habe in der vergangenen Woche gegenüber der Vergleichswoche 2019 174 Prozent betragen.

Klöckner appellierte erneut, nur das zu kaufen, was man wirklich brauche. "Es gibt keinen Grund, Lebensmittel zu horten", sagte sie. In Deutschland würden genug Grundnahrungsmittel erzeugt und verarbeitet. Zu oft wanderten bei übertriebener Hortung Lebensmittel vom Aufbewahrungsschrank in die Tonne, sagte sie.

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