Augustinum schreibt "euward" für geistig behinderte Künstler aus

Augustinum schreibt "euward" für geistig behinderte Künstler aus
Die Münchner Augustinum Stiftung schreibt wieder ihren "euward" aus, den Europäischen Förderpreis für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung. Bis 20. Mai könnten sich Künstlerinnen und Künstler mit kognitiven Beeinträchtigungen aus ganz Europa um den Preis bewerben, teilte die Augustinum Stiftung mit. Die Preisverleihung soll im April 2021 im Haus der Kunst in München stattfinden.

Ziel des "euward" sei es, unbekannte Künstler zu fördern und ihr Schaffen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, teilte die Stiftung weiter mit. In jüngster Zeit habe sich Kunst von Menschen mit geistiger Behinderung zunehmend zu einer künstlerischen Szene entwickelt. Der "euward" wolle die künstlerische Qualität dieser Menschen sichtbar machen. Soziale Aspekte spielten dabei keine Rolle.

Eine Jury mit Experten aus ganz Europa wähle aus den Bewerbungen drei Preisträger aus. Diese sollen dann eine Ausstellung ihrer Werke im Haus der Kunst in München erhalten sowie Geldpreise und einen Katalog im Gesamtwert von rund 19.000 Euro. Der "euward", der 2000 erstmals verliehen wurde, ist eigenen Angaben zufolge der international wichtigste Preis für Künstler mit geistiger Behinderung. Er wird bereits zum achten Mal verliehen. In den vergangenen Jahren hatten sich jeweils bis zu 800 Künstler aus 25 europäischen Nationen beworben.

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