Berlin erinnert an Opfer des Terroranschlags auf dem Breitscheidplatz

Gebdken am Breitscheidplatz in Berlin für Opfer des Terroranschlags

© Christoph Soeder/dpa

Immer noch stehen Kerzen am Breitscheidplatz in Berlin vor dem Mahnmal für die Opfer des Attentats am 19. Dezember 2016.

Berlin erinnert an Opfer des Terroranschlags auf dem Breitscheidplatz
Drei Jahre nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz erinnert Berlin am 19. Dezember erneut mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer. Beginn ist um 18.45 Uhr.

Zunächst wird die Weihnachtsmusik auf dem Platz ausgeschaltet. Um 19 Uhr ist eine Andacht in der Kaiser‐Wilhelm‐Gedächtniskirche geplant. Pfarrer Martin Germer leitet den Gottesdienst, die Predigt hält Bischof Christian Stäblein, wie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mitteilte.

Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz geht die Musik aus zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags vor 3 Jahren.

Im Anschluss ist ab 19.30 Uhr ein öffentliches Gedenken am Gedenkort auf den Stufen neben der evangelischen Kirche vorgesehen. Um 19.55 Uhr sollen alle Lichter auf dem Weihnachtsmarkt ausgeschaltet werden. Um 20.02 Uhr, dem Zeitpunkt des Anschlags vor drei Jahren, werden die Kirchenglocken zwölf Mal geschlagen, in Erinnerung an jedes einzelne Opfer des Terroranschlags.

Bei dem islamistisch motivierten Terroranschlag war am 19. Dezember 2016 ein Lastwagen in die Besuchermenge des Weihnachtsmarktes auf dem Breitscheidplatz gerast. Zwölf Menschen starben, 55 Menschen wurden teilweise schwer verletzt.

Zu der Gedenkveranstaltung am Donnerstag werden neben Angehörigen der Opfer auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), Vertreter des Bundes, Bundes- und Landesbeauftragte für die Anliegen von Opfern und Hinterbliebenen von terroristischen Straftaten im Inland sowie Vertreter von Botschaften, der Kirche, des Bezirks und des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz erwartet.

Meldungen

Top Meldung
Abendmahl zu Hause ist unchristlich
Der evangelische Mainzer Theologie-Professor Kristian Fechtner rät Kirchengemeinden davon ab, während der Coronavirus-Pandemie Online-Abendmahlsfeiern anzubieten. Seine Begründung dafür, gibt's hier.