Unesco erkennt 21 weitere Traditionen als Kulturerbe an

Unesco erkennt 21 weitere Traditionen als Kulturerbe an

Die Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen, Unesco, hat 21 weitere Formen von traditionellem Wissen und Können in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Dazu gehören das Spiel der irischen Harfe, das Kwagh-Hir-Theater aus Nigeria und die traditionelle Massagetechnik Nuad Thai aus Thailand, wie die Deutsche Unesco-Kommission am Freitag in Bonn mitteilte.

Der Unesco-Ausschuss für das Immaterielle Kulturerbe setzte damit auf seiner mehrtägigen Sitzung im kolumbianischen Bogotá insgesamt 35 Kulturformen auf die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes. Die Liste des dringend erhaltungsbedürftigen Immateriellen Kulturerbes verzeichnet fünf Neuaufnahmen, das Register guter Praxisbeispiele zum Erhalt Immateriellen Kulturerbes zwei - darunter die Erhaltung traditionellen Handwerks als Strategie der Friedenssicherung in Kolumbien. Der Ausschuss tagt noch bis Sonntag.

Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Seit 2003 unterstützt die UN-Kultur- und Bildungsorganisation Unesco den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt dieser Kulturformen. Bis heute sind 178 Staaten dem Unesco-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beigetreten. Der Zwischenstaatliche Ausschuss setzt sich aus 24 Vertragsstaaten der Konvention zusammen. Er entscheidet jährlich über die Aufnahme neuer Kulturformen auf die Unesco-Listen.

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