Bundestagspräsidium weiter ohne Vertreter der AfD

Bundestagspräsidium weiter ohne Vertreter der AfD

Die AfD ist auch mit ihrem vierten Kandidaten für das Bundestagspräsidium im Parlament durchgefallen. Im dritten und damit letztmöglichen Wahlgang erhielt Paul Viktor Podolay am Donnerstag im Bundestag 197 Ja-Stimmen. 397 Abgeordnete stimmten gegen den 73-Jährigen, 36 enthielten sich.

Die AfD selbst hat im Bundestag 91 Sitze. Seit dem Einzug der AfD in den Bundestag mit der Wahl im Herbst 2017 hatten für die AfD bereits die Abgeordneten Albrecht Glaser, Mariana Harder-Kühnel und Gerold Otten für das Präsidium kandidiert. Auch sie waren in jeweils drei Wahlgängen durchgefallen.

Dem Präsidium des Bundestags gehören damit weiter sechs Mitglieder an. Bundestagspräsident ist Wolfgang Schäuble (CDU). Seine Stellvertreter sind Hans-Peter Friedrich (CSU), Thomas Oppermann (SPD), Wolfgang Kubicki (FDP), Petra Pau (Linke) und Claudia Roth (Grüne).

Damit ist jede Fraktion außer der AfD dort vertreten. Die AfD kann einen weiteren Kandidaten zur Wahl stellen.

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