Merkel betont Verantwortung Deutschlands im Kampf gegen Armut

Merkel betont Verantwortung Deutschlands im Kampf gegen Armut

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die besondere Verantwortung Deutschlands im Kampf gegen Armut, Hunger und Krankheiten betont. Viele Länder schauten in dem Zusammenhang auf die Bundesrepublik, sagte sie am Donnerstag bei einer Veranstaltung unter dem Titel "Eine Welt - Unsere Verantwortung" in Berlin. Deutschland gehöre als Industrieland zu den Verursachern von Klimawandel und Artensterben. Zugleich habe das Land die Möglichkeiten zu zeigen, dass Artenschutz und Wirtschaftswachstum zusammengehen könnten.

"Wir brauchen für eine lebenswerte und menschenwürdige Zukunft einen tiefgreifenden Wandel in der Gegenwart", betonte sie. Dabei seien die Nachhaltigkeitsziele der internationalen Staatengemeinschaft ein "Weltzukunftsvertrag" geworden.

Die Ziele für ein besseres Leben weltweit bis 2030 sind 2015 vereinbart worden. Es handelt sich um 17 Punkte, die als "Agenda 2030" von der Staatengemeinschaft beschlossen wurden. Sie sollen allen Menschen ein Leben in Wohlstand und Würde ermöglichen. Das wichtigste Vorhaben dabei ist, extreme Armut und Hunger in den nächsten elf Jahr vollständig zu überwinden.

Um Lösungsansätze zu besprechen, lud Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Abendessen ins neue Futurium ein. "Es geht um die Zukunft", sagte er. Nötig sei eine globale Verantwortungsethik zwischen Arm und Reich. Entweder jeder einzelne handele jetzt oder es werde keine Zukunft geben. Das Futurium in Berlin setzt sich mit modernen Technologien und der Frage auseinander, wie unterschiedlich Zukunft gestaltet werden kann.

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