UN: Erst die Hälfte der Hilfsgelder für Syrien eingetroffen

UN: Erst die Hälfte der Hilfsgelder für Syrien eingetroffen

Die Vereinten Nationen haben die Geberländer zu großzügigen finanziellen Zuwendungen für die notleidenden Menschen im Bürgerkriegsland Syrien aufgerufen. Derzeit hätten Geber nur etwas mehr als die Hälfte der benötigten drei Milliarden Euro für das laufende Jahr bereitgestellt, teilte ein Sprecher des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) am Freitag in Genf mit. Die USA hätten mit rund 620 Millionen Euro das meiste Geld gegeben, erklärte OCHA-Sprecher Jens Laerke. Dahinter folgten Deutschland mit gut 230 Millionen US-Dollar und Großbritannien mit rund 130 Millionen US-Dollar.

Innerhalb Syriens sind den Angaben nach rund zwölf Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter befinden sich viele Binnenflüchtlinge. Die UN und ihre Partnerorgansiationen versorgen die Bedürftigen in Syrien mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, provisorischen Unterkünften und anderen Gütern. Zudem brauchen Millionen syrische Flüchtlinge außerhalb des Landes Unterstützung.

In Syrien herrscht seit 2011 ein Bürgerkrieg, der mit Protesten von Zivilisten gegen Machthaber Baschar al-Assad begann. Der Konflikt eskalierte. Rebellenmilizen und Terrorgruppen wurden gebildet, ausländische Mächte wie Russland schalteten sich ein. Weite Teile des Landes sind verwüstet.

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