Kramp-Karrenbauer: Christliches trennt CDU von Rechtspopulisten

Kramp-Karrenbauer: Christliches trennt CDU von Rechtspopulisten

Die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sieht im Bekenntnis zum christlichen Glauben ein Abgrenzungsmerkmal der CDU zu rechtspopulistischen Parteien. Das "C" sei der Unterschied zu anderen, die sich "ein vermeintlich bürgerliches Etikett anheften", sagte Kramp-Karrenbauer am Samstagabend in Villingen-Schwenningen mit Blick auf die AfD. Die Bundesverteidigungsministerin und Parteichefin sprach beim Symposium "Christliche Werte in der Gesellschaft von heute und morgen" zum 80. Geburtstag des früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU).

Jubilar Teufel erinnerte daran, wie in den 1990er Jahren die Partei der Republikaner in den baden-württembergischen Landtag einzog, aber aufgrund politischer Entscheidungen in Land und Bund nach zwei Legislaturperioden wieder verschwunden war. Es gebe auch heute in der Bevölkerung nicht mehr als fünf Prozent Rechtsradikale. Erreichten sie höhere Wahlergebnisse, liege eine "Protestsituation" vor. Alle demokratischen Parteien müssten sich deshalb Gedanken machen, mit welchen Maßnahmen sie Gründe für den Protest begrenzen könnten, empfahl Teufel.

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