Studie: Digitalisierung belastet viele Arbeitnehmer

Studie: Digitalisierung belastet viele Arbeitnehmer

Jeder dritte Arbeitnehmer fühlt sich durch die zunehmende Digitalisierung am Arbeitsplatz stark bis sehr stark belastet. Das ist das Ergebnis einer eigenen Studie, teilte die Universität Augsburg am Dienstag mit. Demnach nehme fast jeder fünfte Befragte "sehr starken digitalen Stress wahr", hieß es.

Für die repräsentative Untersuchung "PräDiTec - Prävention für sicheres und gesundes Arbeiten mit digitalen Technologien" befragten Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen bundesweit mehr als 5.000 Erwerbstätige. Ziel sei es gewesen, herauszufinden, wie die Digitalisierung das Anforderungsprofil der Arbeitsplätze verändert.

Unter anderem untersuchten die Forscher, "ob digitale Belastungen die ohnehin vorhandenen Stressfaktoren am Arbeitsplatz ergänzen oder ablösen". Zu den Belastungsfaktoren der Digitalisierung gehört demnach unter anderem die sogenannte "Omnipräsenz", also das Gefühl der ständigen Erreichbarkeit durch das Auflösen der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben.

Mit digitalem Stress gingen laut Mitteilung unter anderem Erschöpfung, Gereiztheit und psychische Beeinträchtigungen einher. Mögliche Folgen seien aber auch Unzufriedenheit mit der Arbeit und schlechtere Leistungen. Die Ergebnisse ihrer vom Bundesforschungsministerium geförderten Studie wollen die Wissenschaftler am Mittwoch (4. September) in einem öffentlichen Livestream präsentieren.

Meldungen

Top Meldung
Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland
Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat den Haushaltsplan für 2020 beschlossen. Die Delegierten stimmten am Mittwochmorgen in Dresden einstimmig für den Entwurf, den Finanzexperte und EKD-Ratsmitglied Andreas Barner bereits am Montag eingebracht hatte.