Christlicher Motorrad-Club "Jesus Biker" in Rom angekommen

Eine Gruppe Motoraradfahrer steht auf dem Petersplatz in Rom. Einer sitzt auf einer weißen Harley Davidson.

© Reinhold Blaha

Die Teilnehmer des Peace-Rides auf dem Petersplatz in Rom.

Deutschland spricht 2019
Christlicher Motorrad-Club "Jesus Biker" in Rom angekommen
Nach rund 2.000 Kilometern Fahrstecke sind die Jesus Biker am 7. Juli heil im Vatikan angekommen. Ziel des sogenannten Peace-Rides war es, Gläubigen einen neuen Zugang zur Kirche zu zeigen. Für die Fahrt zum Papst war eigens eine spezielle Harley-Davidson gebaut worden. Diese soll nun für einen guten Zweck versteigert werden.

Gegründet wurden die Jesus Biker 2014 im hessischen Schaafheim. Inzwischen ist der Motorrad-Club auf etwa 40 Mitglieder angewachsen. Sie vereinen gläubige Katholiken, Protestanten und Orthodoxe. Die einzige Bedingung: Alle Mitglieder müssen getauft sein und sich zum Christentum bekennen.

Die Idee, mit einem selbstgebauten Motorrad nach Rom zu fahren, kam den Mitgliedern des Clubs eigenen Angaben nach schon vor ein paar Jahren. Die extra angefertigte Harley-Davidson wurde im Mai von Papst Franziskus signiert. Am 29. Juni begann die Fahrt nach rund einem Jahr Vorbereitung.

Auf der Reise nahmen die Fahrer an verschiedenen Gottesdiensten teil, darunter im italienischen Pordenone und in der Papstbasilika Sankt Paul vor den Mauern, einer der sieben Pilgerkirchen von Rom. Am 7. Juli wurde die spezielle Harley-Davidson auf dem Petersplatz dem österreichischen Nationaldirektor des katholischen Hilfswerkes missio, Karl Wallner,  übergeben.

Die Versteigerung des Motorrads ist den Angaben nach für Oktober geplant. Der Erlös soll an ein soziales Projekt der Päpstlichen Missionswerke gehen.