Vereinte Nationen: 139 humanitäre Helfer in 2017 getötet

Die meißten Attacken auf NGO´s gab es 2017 in Südsudan, Syrien, Afghanistan, Zentralafrikanische Republik und Nigeria.

epd-bild/Stefan Trappe

Menschen warten mit Kanistern auf die Wasserverteilung durch die Hilfsorganisation Islamic Relief im Dorf Guyan in Äthiopien. Die meißten Attacken NGO´s gab es 2017 in Südsudan, Syrien, Afghanistan, Zentralafrikanische Republik und Nigeria.

Vereinte Nationen: 139 humanitäre Helfer in 2017 getötet
Die Vereinten Nationen haben die steigende Zahl von tödlichen Attacken auf humanitäre Helfer beklagt. Im Jahr 2017 seien 139 Helfer verschiedener Organisationen getötet worden.

Wie das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) am Dienstag in Genf mitteilte, lag die Zahl der getöteten Helfer im Jahr 2016 noch bei 107. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr laut Ocha 313 Helfer Opfer von Gewalt. Zwei Drittel aller 158 Attacken hätten sich in fünf Ländern ereignet: Südsudan, Syrien, Afghanistan, Zentralafrikanische Republik und Nigeria. Die UN wollen am Donnerstag, dem Internationalen Tag der humanitären Hilfe, den Opfern gedenken.

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