Nabu will es wissen: Was summt und kriecht denn da?

Hummel auf Lavendel

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An der ersten Etappe der bundesweiten Insektenzählung beteiligten sich im Juni etwa 5.800 Naturfreunde. Das meistgesehene Insekt war die Steinhummel.

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ruft zum zweiten Teil seiner bundesweiten Insektenzählung auf. Naturliebhaber sind dazu aufgerufen, vom 3. bis 12. August in ihrer Umgebung Insekten zu beobachten und zu zählen.

Die Ergebnisse sollen im Internet unter "insektensommer.de" online gemeldet werden, wie der Naturschutzverband am Freitag in Berlin mitteilte. Die Zählung sollte eine Stunde lang dauern und jeden Sechsbeiner erfassen, von der Blattlaus über die Mücke und Fliege bis hin zum Schmetterling. Der Hochsommer sei auch die Hochzeit der Insekten, sagt Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Viele der rund 33.000 in Deutschland heimischen Insektenarten könnten jetzt besonders gut beobachtet werden wie etwa das Grüne Heupferd, die größte heimische Heuschreckenart. Zur Hilfe beim Bestimmen und Zählen hat der Nabu eigens die App "Insektenwelt" entwickelt, die kostenlos heruntergeladen werden kann.

Gezählt werden könne fast überall – im Garten, auf dem Balkon, im Park, auf der Wiese, im Wald, am Feld, am Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet sollte dabei nicht größer als etwa zehn Meter sein. An der ersten Etappe der bundesweiten Insektenzählung beteiligten sich nach Nabu-Angaben vom 1. bis 10. Juni etwa 5.800 Naturfreunde mit knapp 3.000 Meldungen. Das meistgesehene Insekt war die Steinhummel.

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