Unverhoffter Geldsegen für Kirchengemeinde

Unverhoffter Geldsegen

Unverhoffter Geldsegen: Sieben Monate später ist klar, dass die Gemeinde in Amberg das Geld behalten darf.

Die evangelische Paulanergemeinde im ostbayerischen Amberg darf sich über einen unverhofften Geldsegen freuen: Im August hatte der Pfarrer auf dem Altar sechs weiße Kuverts mit insgesamt 21.600 Euro gefunden.

Sieben Monate später ist klar, dass die Gemeinde das Geld behalten darf. Niemand habe die Summe vermisst oder beim Fundamt abgeholt, sagte Pfarrer Joachim von Kölichen am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Summe sei jetzt auf das Gemeindekonto überwiesen worden.

Am 22. August hatte er das Geld beim Absperren der Kirche gefunden. Im ersten Kuvert seien 100-Euro-Scheine gewesen, im zweiten 200er- und 500er-Scheine. "Dann bin ich leicht in Panik verfallen, weil ich dachte, eine so hohe Summe kann nur kriminelle Hintergründe haben." Von Kölichen brachte das Geld zur Polizei. Da die Ermittlungen aber ins Leere liefen, ging das Geld ans Fundamt. Nachdem ein halbes Jahr niemand einen Verlust angezeigt hatte, wurde das Geld an die Gemeinde überwiesen. In der nächsten Sitzung des Kirchenvorstands soll entschieden werden, wofür das Geld verwendet wird.