Bethel bittet um Briefmarken der Weihnachtspost

Verschiedene Briefmarken auf Teilen von abgerissenen Briefumschlägen.

Foto: pixabay/buecherwurm_65

In der Briefmarkenstelle Bethel werden seit über 125 Jahren entwertete Briefmarken gesammelt.

Bethel bittet um Briefmarken der Weihnachtspost
Zur Adventszeit bitten die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel um abgestempelte Briefmarken der Weihnachts- und Neujahrspost.

Die gespendeten Postwertzeichen sichern in der Briefmarkenstelle Bethel Arbeits- und Beschäftigungsplätze für rund 125 Menschen mit Behinderung, wie die Stiftungen am Mittwoch erklärten. Die Mitarbeiter sortieren die Briefmarken und bereiten sie für den Verkauf an Sammler vor. Der Erlös fließt in die Arbeit von Bethel.

Die Briefmarkenstelle Bethel, die über 125 Jahre alt ist, ist eine der ältesten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Sie geht zurück auf die Idee des langjährigen Bethel-Leiters Friedrich von Bodelschwingh (1877-1946), mit dem Sammeln der entwerteten Briefmarken eine sinnvolle Beschäftigung für behinderte Menschen zu schaffen, die ihren oft stark eingeschränkten Fertigkeiten entspricht.



Jeden Werktag kommen den Angaben nach rund 400 Briefe, Pakete und Päckchen mit Briefmarken am Bielefelder Bethel-Standort an. Rund 30 Tonnen Briefmarken werden dort jährlich aufbereitet, sortiert und für den Wiederverkauf verpackt. Das entspricht etwa 130 Millionen einzelnen Briefmarken, wie es hieß.

Bethel bittet darum, die ausgeschnittenen und gesammelten Briefmarken an folgende Anschrift zu schicken: Briefmarkenstelle Bethel, Quellenhofweg 25 in 33617 Bielefeld.

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