Kirche computertauglich machen: Württemberg plant "Start-ups"

Kirche computertauglich machen: Württemberg plant "Start-ups"
Die Evangelische Landeskirche in Württemberg will künftig verstärkt "Start-ups" für kirchliche Programme auf Smartphones und Computern fördern.

Teams sollen neue Dinge ausprobieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen, sagte Landesbischof Frank Otfried July am Montag in Stuttgart. July stellte der Landessynode die strategische Planung des Oberkirchenrats für die nächsten Jahre vor. Darin ist ein Investitionstopf von zwei Millionen Euro vorgesehen, der die Digitalisierung der Kirche in den nächsten vier Jahren vorantreiben soll.

Der Bischof erinnerte daran, dass derzeit eine Kirchen-App und eine Gesangbuch-App für Smartphones in Arbeit seien. Man wolle aber zusätzliche "Erprobungsräume" schaffen, um die Eigenverantwortung und Kreativität von Mitarbeitern zu fördern. Gleichzeitig sollen alle, die sich in Württemberg um kirchliches Engagement in der digitalen Welt kümmern, besser vernetzt werden.

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