"Wir und die Eine Welt"

Bundespräsident Joachim Gauck dankt dem Chor und Orchester des Dresdner Kreuzchors.

Foto: epd-bild/Matthias Rietschel

Bundespräsident Joachim Gauck dankt dem Chor und Orchester des Dresdner Kreuzchors.

"Wir und die Eine Welt"
800 Jahre Kreuzkirche, Kreuzchor und Kreuzschule: In Dresden ist die Jubiläumsfestwoche am Sonntag mit einem Festgottesdienst zu Ende gegangen.

Den Samstag prägte die Musik - mit einem Konzert in der Kreuzkirche, zu dem auch Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kamen. Die Aufführung der "Missa solemnis" von Ludwig van Beethoven galt als einer der Höhepunkte des Festjahres 2016.

Der Jubiläumsgottesdienst am Sonntag stand dann unter dem Motto "Wir und die Eine Welt". Dazu hatten sich die Jubilare auch Gäste aus der Ökumene eingeladen. Die Kreuzkirche am Altmarkt mit mehr als 3.000 Plätzen ist die größte evangelische Kirche in Sachsen. Sie ist auch Heimstatt des Dresdner Kreuzchores, dem rund 130 Jungen im Alter von neun bis 18 Jahren angehören.  

Bis Ende des Jahres stehen noch weitere Veranstaltungen zum Jubiläum auf dem Programm. Ein für den 21. August geplanter historischer Festumzug "Kreuzgang" erinnert an eine Prozession im 13. Jahrhundert. Mehr als 800 Mitwirkende wollen die Verbindung der Stadtgeschichte mit der Kreuzkirche, dem Kreuzchor und der Kreuzschule zeigen. 

Die Gründungsdaten der drei Jubilare sind nicht genau nachweisbar. Die Dresdner Kirche am Altmarkt geht auf die 1215 gegründete Nikolaikirche zurück, 1388 wurde sie als Kreuzkirche neu geweiht. Im Zweiten Weltkrieg brannte sie bei dem alliierten Luftangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 aus und wurde in der DDR bis 1955 wieder aufgebaut.

Die Kreuzschule, heute Evangelisches Kreuzgymnasium, gilt als älteste Schule der Elbestadt. Ihre Wurzeln liegen in der Unterrichtung der Knaben für den liturgischen Gesang in der Kreuzkirche. Am Kreuzgymnasium lernen derzeit rund 850 Mädchen und Jungen, darunter auch die Kruzianer.
 

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