"Alias Maria" bekommt ökumenischen Filmpreis

"Alias Maria" bekommt ökumenischen Filmpreis
Im 30. Internationalen Film Festival Fribourg hat die Ökumenische Jury im offiziellen Wettbewerb für lange Filme "Alias Maria" von José Luis Rugeles (Kolumbien/Argentinien/Frankreich 2015) mit ihrem Preis ausgezeichnet.

Der Preis wird von den beiden kirchlichen Hilfswerken "Fastenopfer" und "Brot für alle" gestiftet und ist mit 5.000 Schweizer Franken dotiert. Das Festival fand vom 11. - 19. März 2016 in Freiburg/Fribourg in der Schweiz statt.

Die Begründung der Jury: "Auf einer sehr gut dokumentierten Basis konfrontiert uns der Regisseur atemberaubend mit dem tragischen Schicksal der von der kolumbianischen Guerilla zwangsrekrutierten Kinder. Beauftragt, im Dschungel ein Neugeborenes in Sicherheit zu bringen, entscheidet sich die junge Maria, dem Kind, das in ihr selbst groß wird, eine Zukunft zu gewähren. Mit der Kriegsmechanik brechend, bevorzugt sie das Leben, die Solidarität, die Betroffenheit."

Der Preis der Ökumenischen Jury wird an die Regisseurin oder den Regisseur vergeben, dessen Film im offiziellen Wettbewerb innovativ und künstlerisch anspruchsvoll ethische und spirituelle Fragen zur Darstellung bringt, insbesondere Sinnfragen in Lebenssituationen in Ländern Osteuropas, Afrikas, Asiens und Lateinamerikas reflektiert und für Respekt gegenüber der Würde der Menschen und ihren Rechten, für Solidarität und nachhaltige Entwicklung einsteht.

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